Fucking Amal

von Lukas Moodyson


Premiere: 16. Juni 2012
Theater der jungen Generation Dresden

Fucking Amal lockte in Schweden mehr Besucher in die Kinos als seinerzeit Camerons „Titanic“Der Kinohit bietet einen witzig skurrilen und erfrischend ehrlichen Stoff über die erste Liebe, die Sorgen und Nöte junger Menschen und die Schwierigkeit der Eltern, in die komplizierte Welt ihrer Kinder vorzudringen.
Auch in diesem gleichnamigen Theaterstück teilen Agnes und Elin das gleiche Schicksal: Pubertät in der Kleinstadt Amal. Das heisst triste Partys, angenervtes Gequatsche auf dem Schulhof, Drogen gegen die Langeweile, doofe Anmachen und Mitschüler, deren Hohn und Spott nicht tief genug unter der Gürtellinie landen kann. Elin ist das begehrteste Mädchen der Schule – schön, cool, schlagfertig. Sie vertreibt sich den Provinzalltag mit wilden Eroberungen und träumt davon, Fotomodell zu werden. Die verschlossene Agnes wünscht sich, schön und begehrenswert zu sein, sie träumt davon, dass Elin sich in sie verliebt. Auf Agnes’ missratener Geburtstagsfeier passiert sodann der erste Kuss. Die beiden Mädchen kommen sich näher. Doch bei aller Exklusivität, die dieser Liebe zu eigen ist, wird nicht ein Mal behauptet, dass sie irgendwas anderes sei, als ein Abenteuer auf dem langen Weg der pubertären Entdeckungsreisen: Abenteuer, Ausbruch, Protest, Drogen, Musik, Suizidgedanken, alles ist da.

Regie/Bearbeitung: Taki Papaconstantinou
Spiel: Sarah Klapp, Ulrike Sperber, Nadine Boske, Iris Pickhard,
Nahuel Häfliger, Gregor Wolf, Babette Kuschel, Ulrich Wenzke,
Lars Kutschke
und mit den jugendlichen SpielerInnen aus der theaterakademie tjg
Ausstattung: Martina Schulle
LiveMusik: Lars Kutschke
Dramaturgie: Ulrike Lessmann
Theaterpädagogik/Coaching: Karen Becker
Regieassistenz: Friederike Hinz
Inspizienz: Judith Reimann
Soufflage: Karsten Frenz
Technische Einrichtung: Stefan Frischke
Licht: Roger Kunze
Ton: Holger Schanz
Technische Leitung: Lutz Hofmann
Premiere: 16. Juni 2012
Theater der jungen Generation Dresden

Beilagen


© Theater Katerland
© Theater Katerland | Impressum

© Theater Katerland 2018