Der Grund der Dinge

von J. Hader und A. Dorfer


Premiere: 21. November 1996
St. Gallen

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Gegenwartsautoren, die so lakonisch, auf so kurzem Raum, ein derart virtuoses Vexierspiel mit ihren Figuren vorführen.
Statt wahrer Liebe und Leidenschaft präsentiert der Autor lieber vordergründig Etiketten und Markenzeichen aus einer Alltagswirklichkeit, die er in seinen Geschichten zerlegt, umbaut und wieder neu zusammensetzt, um so den Blick für seine Realität zu schärfen.

Was ist Leben? Was macht das Leben lebenswert? Was ist Glück? „Indien“ gibt keine Antworten auf diese Fragen, aber „Indien“ zeigt, dass vieles viel einfacher ist, als man denkt. Dass man auch, wenn man über den Tod spricht, lächeln kann und dass Leben soviel anders ist, als wir manchmal glauben. Mit faszinierendem sprachlichem Purismus und unkonventionellem Humor sorgt das Stück für erstaunliche Wahrheiten.

Spiel: Urs Bosshardt, Ariela Ruchti, Regina Wurster, Bruno Zihlmann, Claudia Rüegsegger, Graham Smart
Regie: Jordi Vilardaga
Dramaturgie: Jürg Schneckenburger
Ausstattung: Michael Oggenfuss
Musik/Ton: Salome Buser
Produktionsleitung: Claudia Rüegsegger
Premiere: 21. November 1996 St. Gallen

Beilagen


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