AMOK

von Marc Becker


Premiere: 5. April 2002
Theater am Gleis, Winterthur

EVE: „Das ist doch keine Art. Wenn jeder bomben würde, weil ihm etwas nicht passt, wo kämen wir denn da hin? Dann würde es ja den ganzen Tag nur knallen. An jeder Straßenecke ein Sprengsatz? Wir sind doch keine Kinder, die sich im Supermarkt auf den Boden werfen und nach Schokolade brüllen. Das kann man doch auch anders sagen. Es gibt dafür doch Worte. Für alles und jeden gibt es Worte. Worte kosten doch nichts. Worte.“

Theodore Kaczynski (UNA-Bomber) war in den Siebziger‘ Jahren der meistgesuchte Terrorist der USA. Die Geschichte des hochtalentierten Wissenschaftlers, der seine Karriere abbricht, sich in die Einsamkeit zurückzieht und eines Tages beginnt Briefbomben zu verschicken ohne eine Erklärung für seine Taten zu liefern, bildet den roten Faden des Stückes AMOK.

Regie: Christoph Moerikofer
Dramaturgie: Taki Papaconstantinou
Choreografie: Andrea Burkhart
Spiel: Julia Glaus, Nora Vonder Mühll, Graham Smart, Taki Papaconstantinou
Bühne: Marcel Rohde, Franco Aerschmann
Musik/Komposition: Marc Hofer
Kostüme: Inge Klossner
Stimmen: Silke Geertz, Ulrike Novak, Jurgen Klein, Christoph Hürsch
Produktionsleitung: Graham Smart                                              
Premiere: 5. April 2002 Theater am Gleis, Winterthur

Eine Koproduktion von theater katerland mit Theater am Gleis Winterthur, Kurtheater Baden und GZ Buchegg Zürich

Beilagen


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