Das war der Hirbel

Nach dem gleichnamigen Roman von Peter Härtling
Für Klassenzimmer (ab 9 Jahren) und kleine Bühnen (ab 7 Jahren)

Ein Stück Theater zum Thema Toleranz und Integration

Zehn Jahre ist der Hirbel alt, aber das geistig behinderte Kind wirkt wie ein Sechsjähriger. In der Schule kann man ihn nicht behalten. Er leidet unter Kopfschmerzen und Krämpfen und wird von seiner Mutter erst zu Pflegeeltern und dann ins Heim abgegeben.
Hirbel sammelt Heimerfahrung, aber seine Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit und Freundschaft bleibt meist unerfüllt. Sein liebster Zufluchtsort ist sein Schrank. Hier ist es dunkel. Keiner stört ihn, keiner stellt Forderungen an ihn und hier muss er auf niemanden Rücksicht nehmen.
Die Geschichte von Hirbel ist wie das Leben selbst – schräg, komisch mit dunklen Schattenseiten und hellen heiteren Momenten…

In „Das war der Hirbel“ erfährt man sachlich nüchtern über die Schwierigkeiten unserer Gesellschaft mit dem Andersartigen. Dabei ist keiner der Betreuer oder der Kinder nur gut oder böse, sondern es sind einfach nur Menschen mit allen Problemen, die man sich vorstellen kann. Oft überfordert mit den Anforderungen, die einzelne Kinder an sie stellen. So haben sie selten Gelegenheit, näher auf ein Kind einzugehen oder sogar eine emotionale Bindung aufzubauen.

Toleranz und Empathie zu lernen ist nicht einfach.
Die Geschichte vom Hirbel ist ein kleiner Puzzlestein dazu.

Zum Theaterstück gibt es eine theaterpädagogische Mappe zur Nachbereitung.

  1. Regie/Bearbeitung: Taki Papaconstantinou
    Spiel: Graham Smart, Susanne Vonarburg
    Theaterpädagogik: Susanne Vonarburg
    Administration: Jacqueline Kölliker
    Stücklänge: ca. 40 Minuten
    Premiere: 12. Januar 2011 Theater am Gleis Winterthur

 

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