Nipplejesus

Monolog für einen Museumswächter von Nick Hornby
für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Nipplejesus – Gute Kunst will bewacht sein. Vor allem, wenn sie so skandalträchtig ist wie die pornografische Darstellung des zentralen christlichen Symbols. Nipplejesus heisst das Kunstwerk, das David, ein ehemaliger Rausschmeisser eines Nachtclubs, bewachen soll.

Es ist mit Abstand betrachtet eine ganz normale Abbildung eines Kruzifixes – aus der Nähe eine Collage, zusammengesetzt aus Brustwarzen, herausgeschnitten aus Pornoheften. Für David ein schmutziger Job, nachdem ihn das Bild aus Distanz noch seltsam berührt hatte.

Nach persönlicher Begegnung mit der Künstlerin, verteidigt er ihr skandalöses Kunstwerk. Er wird zum Anwalt, sowohl gegen das Urteil seiner Frau, als auch gegen die Hetzkampagne von Politik, Medien und religiösen Fundamentalisten.

Nipplejesus ist eine warmherzige Satire über Kunst und Kommunikation, über Auf- und Absicht, wo man aus dem Kunstbetrieb komische Funken schlägt, ohne sich über ihn lustig zu machen.

Dieses Stück ist für Kleintheater, Galerien und Museen konzipiert.

    1. Regie / Konzept: Taki Papaconstantinou
      Spiel: Graham Smart
      Administration: Jacqueline Kölliker
      Stücklänge: ca. 70 Minuten
      Vorpremiere: 29. Februar 2008, Winterthurer Kunsthalle
      Premiere: 11. März 2008, Helmhaus, Blickfelder Festival Zürich

Dank an: Stadt Winterthur, Kulturstiftung Winterthur, Fachstelle Kultur, Pro Helvetia

Der Text wurde entnommen aus "SPEAKING WITH AN ANGEL" hrsg. von Nick Hornby, © 2001 by Verlag Kiebenheuer & Witsch, Köln. Erlöse aus dem Verkauf des Buches und der Theateraufführung gehen an den Treehouse Trust, London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nich Hornby ist. www.treehouse.org.uk