Die Verschwundenen ("Desaparecidos")

von Ad de Bont
für Jugendliche und Erwachsene ab 14

Ein Theaterstück über eine zerrissene Familie

DIE VERSCHWUNDENEN spielt in Argentinien. 1976 ergreift das Militär die Macht. Oppositionelle verschwinden, werden gefoltert und ermordet.
Jahre später, 1988, hört ein vierzehnjähriger Junge, aufgewachsen in einem vornehmen Villenviertel der Stadt Buenos Aires, plötzlich auf zu sprechen – vielleicht weil Unfassbares keine Worte findet.
Als er im Fernsehen einen Grossvater sieht, der seinen Enkel sucht, muss er plötzlich erkennen, dass der Junge, dessen Bild der alte Mann mit sich herum trägt – er selber ist …

Dass dieses Theaterstück kaum jemanden unberührt aus der Aufführung gehen lässt, liegt  einerseits  daran, dass es auf einer wahren Geschichte basiert und anderseits, weil sich die Jugendlichen mit dem 14-jährigen Protagonisten, der seine richtige Familie sucht,  identifizieren können und wollen. Eine intakte Familie ist heute schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Selbst wenn die Gründe dafür oft profaner sind.

          1. Regie: Taki Papaconstantinou
            Spiel: Graham Smart, Katharina Bohny, Peter Hottinger,
            Simon Alois Huber
            Musik Akkordeon Live: Cordula Sauter
            Bühne: Peter Hauser
            Kostüme: Isabel Schumacher, Regieassistenz: Véronique Sallefranque Aministration: Marén Brunner
            Stücklänge: ca. 60 Minuten
            Schweizer Erstaufführung: 14.09.2013 im Theater am Gleis Winterthur

Eine Koproduktion von "bravebühne" mit "Theater am Gleis Winterthur" und "Rote Fabrik Zürich"