AMOK

von Marc Becker
für Erwachsene

AMOK zeigt ein differenziertes und detailreiches Portrait einer Gesellschaft, die sich in einem labilen Gleichgewicht befindet.


EVE
: „Das ist doch keine Art. Wenn jeder bomben würde, weil ihm etwas nicht passt, wo kämen wir denn da hin? Dann würde es ja den ganzen Tag nur knallen. An jeder Straßenecke ein Sprengsatz? Wir sind doch keine Kinder, die sich im Supermarkt auf den Boden werfen und nach Schokolade brüllen. Das kann man doch auch anders sagen. Es gibt dafür doch Worte. Für alles und jeden gibt es Worte. Worte kosten doch nichts. Worte.“

Theodore Kaczynski (UNA-Bomber) war in den Siebziger‘ Jahren der meistgesuchte Terrorist der USA. Die Geschichte des hochtalentierten Wissenschaftlers, der seine Karriere abbricht, sich in die Einsamkeit zurückzieht und eines Tages beginnt Briefbomben zu verschicken ohne eine Erklärung für seine Taten zu liefern, bildet den roten Faden des Stückes AMOK.

    1. Regie: Christoph Moerikofer
      Dramaturgie: Taki Papaconstantinou
      Choreografie: Andrea Burkhart
      Spiel: Julia Glaus, Nora Vonder Mühll, Graham Smart,
      Taki Papaconstantinou
      Bühne: Marcel Rohde, Franco Aerschmann
      Musik/Komposition: Marc Hofer
      Kostüme: Inge Klossner
      Stimmen: Silke Geertz, Ulrike Novak, Jurgen Klein, Christoph Hürsch
      Produktionsleitung: Graham Smart                                              
      Premiere: 5. April 2002 Theater am Gleis, Winterthur

Eine Koproduktion mit dem Theater am Gleis Winterthur und dem Theater Tuchlaube Aarau.