Die Nachtigall

Ein Musikmärchen für 7 Instrumente von Theo Lovendie
nach H.C. Andersen

"Ich habe Tränen in des Kaisers Augen gesehen", so sagt die Nachtigall und bedankt sich für diesen schönsten Lohn, den sie für ihren Gesang erhalten hat.
Es wirkt schon fast mystisch - weit vor der Zeit von Robotern und Computern malt Andersen ein Bild von der Un-Natürlichkeit. Eine lebende Nachtigall rettet dem Kaiser von China das Leben - in Konkurrenz mit einer Maschine...
Die Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen (1805-1875) gehören seit Generationen zu den beliebtesten der Welt. In seinen Märchen verbinden sich philosophisch -künstlerische mit zutiefst humanen Absichten zu einen völlig neuartigen Typus, der wohl von keinem anderen Schriftsteller so fantastisch und eben auch erfolgreich geschaffen wurde.

Theo Loevendie
(* 17. September 1930 in Amsterdam) ist ein niederländischer Jazzmusiker und klassischer Komponist.
Loevendie studierte Komposition und Klarinette am Konservatorium von Amsterdam. Er hat sich bis in die 60er Jahre ausschließlich als Jazzmusiker betätigt. Ab 1970 war er als Professor für Tonsatz an verschiedenen Konservatorien tätig, bis 1988 in Rotterdam, bis 1997 in Den Haag und zuletzt in Amsterdam.
Seit 1968 schreibt Loevendie klassische Musik. Neben Orchesterkompositionen hat er auch das Musikmärchen „Des Kaisers Nachtigall“ (nach Hans Christian Andersen) und vier Opern verfasst, die z.T. auch in den U.S.A. und in Deutschland aufgeführt wurden.

  1. Regie und Bearbeitung: Taki Papaconstantinou
    Spiel: David Benito Garcia, Maike Wehmeier, Nikolai Jegorow,
    Csaba Asboth, Thorsten Gellings, Michael Kaulatz, Julia Zinn,
    Karoline Willers, Sarah Slater, Anette Schilli
    Bühne: Christian Turm
    Kostüme: Eva Roos
    Dramaturgie: Anselm Dalferth
    Regieassistenz: Angelika Schlaghecken

    Premiere: 24. April 2010, Junge Oper Mannheim