Das doppelte Lottchen

Luise und Lotte stehen sich in einem Ferienheim das erste Mal in ihrem Leben gegenüber. Luise findet es an-fangs unverschämt, dass eine daherkommt, die genauso aussieht wie sie. Doch bald finden beide heraus, dass sie am selben Tag in derselben Stadt geboren sind und dass Lotte nur ihre Mutter hat und Luise nur ihren Vater. Klar, dass da was faul sein muss! Mutig nehmen sie ihr Leben selbst in die Hand. Nach den Ferien fährt Luise anstelle von Lotte zur Mutter und Lotte fährt anstelle von Luise zum Vater. So wollen sie herausfinden, was eigentlich los ist. Kurz und gut, es ist eine Verschwörung im Gange!

Erich Kästner verfasste den Roman, der diesem Theaterstück zugrundeliegt, in den frühen 1950er Jahren, als das Thema Ehescheidung noch verpönt war. Mit seinen Geschichten, in denen Kinder in ihrem Denken und Handeln stets selbstständig sind, fördert Kästner das Selbstvertrauen der Kinder. Die Geschichte der getrennten Zwillinge, die sich zufällig kennen und lieben lernen, ihre Rollen tauschen und eine Wiedervereinigung der Familie einfädeln, wird mit Ernsthaftigkeit und Humor erzählt.

  1. Regie/Bearbeitung: Taki Papaconstantinou
    Spiel: Tania Feodora Klinger, Ute von Koerber
    Kostüm: Petra Heidrich
    Bühnenbild: Dirk Riethmüller
    Technik: Mathias Filbrich
    Assistenz: Nina Velmer
    Premiere: 17. November 2006 Theater Feuer und Flamme, Braunschweig

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