Raus aus Amal

(Fucking Amal)
von Lukas Moodyson/in der Übersetzung von Hansjörg Betschart
ab 14 Jahren

Nach einem der erfolgreichsten Jugendfilme aller Zeiten

Fucking Amal lockte in Schweden mehr Besucher in die Kinos als seinerzeit Camerons „Titanic“Der Kinohit bietet einen witzig skurrilen und erfrischend ehrlichen Stoff über die erste Liebe, die Sorgen und Nöte junger Menschen und die Schwierigkeit der Eltern, in die komplizierte Welt ihrer Kinder vorzudringen.
Agnes und Elin teilen das gleiche Schicksal: Pubertät in der Kleinstadt Amal. Das heisst triste Partys, angenervtes Gequatsche auf dem Schulhof, Drogen gegen die Langeweile, doofe Anmachen und Mitschüler, deren Hohn und Spott nicht tief genug unter der Gürtellinie landen kann. Elin ist das begehrteste Mädchen der Schule – schön, cool, schlagfertig. Sie vertreibt sich den Provinzalltag mit wilden Eroberungen und träumt davon, Fotomodell zu werden. Die verschlossene Agnes wünscht sich, schön und begehrenswert zu sein, sie träumt davon, dass Elin sich in sie verliebt. Auf Agnes’ missratener Geburtstagsfeier passiert sodann der erste Kuss. Die beiden Mädchen kommen sich näher. Doch bei aller Exklusivität, die dieser Liebe zu eigen ist, wird nicht ein Mal behauptet, dass sie irgendwas anderes sei, als ein Abenteuer auf dem langen Weg der pubertären Entdeckungsreisen: Abenteuer, Ausbruch, Protest, Drogen, Musik, Suizidgedanken, alles ist da.

 

  1. Regie/Bearbeitung: Taki Papaconstantinou
    Spiel: Sarah Klapp, Ulrike Sperber, Nadine Boske, Iris Pickhard,
    Nahuel Häfliger, Gregor Wolf, Babette Kuschel, Ulrich Wenzke,
    Lars Kutschke
    und mit den jugendlichen SpielerInnen aus der theaterakademie tjg
    Ausstattung: Martina Schulle
    LiveMusik: Lars Kutschke
    Dramaturgie: Ulrike Lessmann
    Theaterpädagogik/Coaching: Karen Becker
    Regieassistenz: Friederike Hinz
    Inspizienz: Judith Reimann
    Soufflage: Karsten Frenz
    Technische Einrichtung: Stefan Frischke
    Licht: Roger Kunze
    Ton: Holger Schanz
    Technische Leitung: Lutz Hofmann

    Premiere: 16. Juni 2012 Theater der jungen Generation Dresden